Meine Augen starren den hellen Bildschirm an, mein Atem stockt, meine Lippen beginnen zu zittern. Ein tragisches Ende hat die Suche nach dem 16 Jährigen am Montag Abend genommen. Taucher entdeckten die Leiche des Jungens in einem Baggersee. Er hat es also nicht geschafft. Er ist gestorben. Der Junge, den man schon seit Sonntag sucht. Der, der auf meine Nachbarschule geht, den ich aus dem Tanzkurs kenne. Unglaublich, dass dieser jetzt nicht mehr unter uns sein soll.
Überall kann man es lesen. Rest in Peace. Herzliches Beileid an die Familie und Freunde. Das einzige Thema in unserem kleinen Städtchen ist nun der Tod des verstorbenen Jungens. Ist es egoistisch zu sagen, dass man auch mal diese Aufmerksamkeit will? Dass einen irgendetwas daran reizt? Doch vielleicht ist es auch nur die Rettung, die man sich erhofft.
Tot sein, nur um zu schauen wer weint.
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